Über das Anlagenmanagement können Koordinatoren die betroffenen Anlagen in WorkHeld direkt an Arbeitsaufträgen sowie einzelnen Arbeitsschritten zuweisen und die Techniker erhalten detaillierte Informationen. Wartungs- und Servicearbeiten an der Anlage werden dokumentiert und in die Anlagenhistorie miteinbezogen.

Anlage als Dreh- und Angelpunkt

Über das Anlagenmanagement in WorkHeld können neue Anlagen erstellt und per Drag & Drop dem Arbeitsauftrag oder einzelnen Arbeitsschritten angehängt werden. Dadurch erhalten die Technikern detaillierte Informationen zum Anlagenstatus, den genauen Standort, zu den Besonderheiten der Anlage sowie der Kontaktperson.

Über das Statusmanagement wird anhand ausstehenden Wartung- und Serviceauftrage ein Betriebszustand errechnet, sodass auf einen Blick ersichtlich wird, ob an der Anlage derzeit Arbeiten geplant oder in Arbeit sind. Zudem besteht auch die Möglichkeit, jeder Anlage einen individuellen Anlagenstatus zu vergeben und einen verantwortlichen Techniker zuzuweisen.

Anlagenhistorie

Die Dokumentation der Techniker ist über das Anlagenmanagement mit der jeweiligen Anlage verknüpft und so kann genau nachvollzogen werden, wann, wo und wie Arbeiten an einer Anlage durchgeführt wurden. Über die Anlagenhistorie kann dann eingesehen werden, welche Teile ausgewechselt wurden, welche Werte bei der letzten Prüfung erhoben wurden oder ob in letzter Zeit Mängel aufgetreten sind.

Die Anlagenhistorie ermöglich es auch auszuwerten, wie viel Arbeitzeit in die Wartung eines bestimmten Anlagentyps investiert werden muss oder wie oft Reparaturen durchgeführt werden mussten.

Grundlage der Industrie 4.0

Kaum ein anderes Feature der WorkHeld Plattform ist derart eng verbunden mit den großen Themen der Industrie 4.0! Predictive Maintenance, Digital Twins oder auch Industrial IoT sind Schlagworte der Digitalisierung, die ohne ein digitales Anlagenmanagement bedeutungslos werden. WorkHeld lässt sich deshalb auch mit vorhandenen IIoT Plattform verbinden, um anhand der Sensordaten vordefinierte Arbeitsabläufe auszulösen, indem bestehende Arbeitsanweisungen digitalisiert und mit bestimmen Ereignissen, wie zum Beispiel dem Überschreiten eines Grenzwerts oder dem Auftreten eines bestimmten Fehlercodes, verknüpft werden. Damit kann erfahrungsgemäß bereits ein großer Teil der möglichen Schadensfälle sinnvoll abgebildet werden.